Atelier für Restaurierung Peter Bux

Peter Bux

Mitglied im Verband der Restauratoren

email:pbux@gmx.net

Telefon:0049-157-73834580

Anschrift:04179 Leipzig, Spinnereistr. 7

Werkstatt:04229 Leipzig, Industriestraße 85-95

Untersuchungen zur historischen Farbigkeit , Schadenserfassung, Schadenskartierung, Dokumentation

Konservierung und Restaurierung von Putz, Wandmalerei und Objekten aus mineralischem Gefüge

Konservierung und Restaurierung von Gemälden, gefaßten Holzobjekten, Raumausstattungen, Skulpturen


persönliche Angaben

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Anschrift:04179 Leipzig, Spinnereistr. 7

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W. Lehmbruck, Gebeugter weiblicher Torso

An diesem Objekt (Gußdatum vor 1923) wurde zu Material und Herstellungstechnologie geforscht. Dabei sind ähnliche Materialen an Objekten in New York und Buffalo verglichen worden.

An der Rückseite der Plinthe wurde die hier gezeigte Kitt- und Fassungsfolge dokumentiert (Auswertung einer Schadstelle, keine Freilegung). Mit diesem Wissen konnte später ein weiteres Gußexemplar derselben Plastik als direkte Kopie von diesem Exemplar eingeordnet werden. Unter anderem ist diese Kittung mit kopiert worden. Ihre Einordnung in der Stratigrafie des Ausgangsobjektes als jüngste Maßnahmeebene datierte somit zugleich die Kopie.

Isny, Wassertorstr. 7

Das Beispiel zeigt die Aufbereitung eines Befundstellenfotos um die Bauveränderungen darzustellen.

Die Untersuchung wurde 2011 in Freier Mitarbeit für Restaurator Peter Volkmer, Aichhalden durchgeführt.

Zürich, Villa Patumbah, Vestibül

Um während der Restaurierung alle Putze und Anstriche im Raum an jeder Stelle einheitlich zuordnen und bezeichnen zu können, wurde mit Hilfe vieler Belegstellen eine allgemeine Putz- und Fassungsfolge erarbeitet, d.h. eine idealisierte Abfolge aller vorkommenden Ebenen des gesamten Raumes.
Im Bildbeispiel werden die an einer konkreten Stelle vorkommenden Ebenen mit den entsprechenden Nummern der Auflistung bezeichnet.

Die Arbeiten wurden 2011 in Freier Mitarbeit für die Arbeitsgemeinschaft Daniel Fabian/ Andreas Franz/ Christian Marty/ Peter Meier ausgeführt.

Informationen zur Villa Patumbah

Essen, Kunst im öffentlichen Raum

Im Jahr 2009 wurden 78 Plastiken, Skulpturen und Installationen im gesamten Stadtraum hinsichtlich ihres Zustandes erfaßt. Dabei wurden teilweise erstaunliche Veränderungen bemerkt. Im Bild ist eine Betonplastik von Werner Graeff in einem Schulhof zu sehen, die ursprünglich im grauen Gußton angelegt war. Diese Betonplastik wurde bereits mehrfach umgestaltet.

Essen, Museum Folkwang, syrische Kleinplastik (A 224)

Syrohethitische Kleinplastik, 2000 v.Chr.?

Zwischen 2006 und 2008 wurden während der Umbauphase des Museum Folkwang sämtliche Objekte der kunstgewerblichen Sammlung neu erfaßt, beschrieben, fotografiert, vermessen und auf Material und Schäden geprüft. In den Materialbereichen Keramik, Glas, Metall, Holz, Stein, archäologische und ethnologische Objekte lagen 1500 Stücke vor.

Der Sammler Karl Ernst Osthaus hatte für sein Museum in Hagen aus allen Kulturbereichen der Welt Artefakte erworben. (Die Sammlung ist heute Teil des Museum Folkwang, Essen). Später kaufte er zeitgenössische Kunst hinzu und stellte beide Sammlungsteile in Bezug- die Objekte der Weltkunst standen im direkten Umfeld jener Gemälde, die heute als Klassische Moderne bezeichnet werden. Die doppelte Sammlungsstrategie wurde in gewissen Rahmen bis in die 70iger Jahre weitergeführt (abgebildetes Objekt kam ca. 1964 in den Bestand). Doch erst in jüngerer Zeit wurde auch die Ausstellungstradition der Sammlung Osthaus wiederbelebt und der kunsthandwerkliche Teil in die Präsentation der Gemälde integriert.
Die restauratorische Aufarbeitung ist dafür eine Vorraussetzung.

Essen, Museum Folkwang, W. Lehmbruck, Hagener Torso

Es handelt sich bei dem Objekt um den ersten belegbaren Ankauf eines Steingusses von Wilhelm Lehmbruck (Osthaus 1912). Lehmbruck starb 1919; die Gruppe der belegten Lebzeitgüsse blieb klein. Nur diese haben jedoch künstlerisch authentische Oberflächen, da die Nachgüsse nach Lehmbrucks Tod oft abweichend hergestellt wurden. Diesem Beispiel kommt deshalb eine referentielle Bedeutung zu. Die Forschung dazu hat erst begonnen

Bei der Untersuchung 2005 wurde ein Pastell-artiges Rosa als Erstfassung unter z.T. großen Überarbeitungen von Bruchstellen festgestellt. Das Rosa hatte sich nur unter den Überarbeitungen erhalten und sonst infolge des Umganges (Einlagerungsbedingungen, Berührungen, Reinigungen) zu einem dünnen Braun verändert. Da ein so eindeutiger Farbbefund an anderen Exemplaren in anderen Sammlungen bislang nicht vorlag, konnte in der Vergangenheit dieses Braun nicht als Rest einer Erstfassung identifiziert werden- und wurde z.T. entfernt.
Genauso wichtig ist der Befund einer abweichende Gestaltung des Haares in der frühen Ausführung im Vergleich mit späteren. Offenbar wurde nach Auslieferung des ersten Gusses noch ein Wechsel von naturalistischer zu schematischer Gestaltung vollzogen entsprechend der sonstigen Entwicklung von Lehmbrucks plastischem Werk.

Nahezu alle Lebzeitgüsse Lehmbrucks in Deutschland wurden aufgesucht und vergleichend betrachtet. Die daraus resultierenden Erkenntnisse zu Material und Oberflächen der Güsse wurden publiziert in Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung, 25. Jg, 2011/ Bd.2, S. 223-256. Die Untersuchungen zu diesem Thema sollen fortgesetzt werden.
Das Bild zeigt verschiedene Exemplare des Hagener Torso in deutschen Museen. Links oben ist das Essener Objekt im Zustand nach der Abnahme von Reparaturmörteln.

Quedlinburg, Kirche St. Wiperti, Krypta

Das Bild zeigt den Grundriß der Krypta mit Angabe der Befundstellen.
Da eine solche Untersuchung in einem Objekt des 10.Jh nicht nur die Abfolge historischer Oberflächen erforscht sondern auch bauhistorische Befunde erhebt, ist eine hohe Dichte der Befundstellen zum Vergleichen und Einordnen der Putz- und Fugenmörtel nötig.

Die Untersuchung wurde 2001 in Arbeitsgemeinschaft mit Dipl. Rest Jan Raue, Berlin durchgeführt.

Informationen zu St. Wiperti

Wann

Ort

Objekt

Arbeitsgegenstand/ Schwerpunkt

Auftragnehmer

Freier Mitarbeiter

 

März 2019

Darmstadt, Slg. Sander

W. Lehmbruck: "Gebeugter weiblicher Torso"

Gips, Gußdatum nach 1945 - Gutachten zu Material, Technologie und möglicher Entstehungszeit

 

Januar 2019

Frankfurt/ M., Privatbesitz

W. Lehmbruck: "Gebeugter weiblicher Torso"

gefärbter Gips, Gußdatum vor 1921 - Gutachten zu Material, Technologie - Schadensgutachten zu Wasserschaden an jüngerem Wachsüberzug

 

Dezember 2018

München, Privatbesitz

W. Lehmbruck: Gebeugter weiblicher Torso

gefärbter Gips, Gußdatum vor 1923 - Gutachten zu Material, Technologie und möglicher Entstehungszeit

 

Oktober 2018

Buffalo, USA, Albright Knox Gallery

W. Lehmbruck: "Große Kniende"

Gips?, Gußdatum vor 1912 - Gutachten zu Material, Technologie

 

Februar 2016

Chemnitz, Reichsstr. 26

Entré

Untersuchung der Wandmalerei Freilegmuster zur Entfernung Ölfarbe von Ölfarbe

 

August 2015

Leipzig, Flemmingstr. 5

Treppenhaus

Dokumentation der Ausmalung, Untersuchung auf ältere Fassungen

 

Februar 2013

Duisburg, Lehmbruckmuseum

W. Lehmbruck: Büste des Jüngling

Untersuchung auf Veränderungen, Feststellung des Erstzustandes

 

Februar 2011

Rottweil, Oberamteigasse 13

alle Räume

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

Januar 2011

Isny, Wassertorstr. 7

alle Räume

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

März-April/ November 2009

Essen

Kunst im öffentlichen Raum

Schadenserfassung an 78 Plastiken und Installationen

 

Januar 2008

Leipzig, Brandenburger Str. 2

Fassade und Treppenhaus

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

September 2006- März 2008

Essen, Museum Folkwang

Kunstgewerbliche Sammlung

Beschreibung, Dokumentierung, Schadenserfassung an 1500 Objekten

 

Juli 2006

Leipzig, Komeniusstr. 16

Treppenhaus

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

März-April 2004

Zinna, Klosterkirche

Innenraum

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

August 2003

Gutenberg, St. Nikolaus

Innenraum

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

Juli 2003

Leonberg, Seehaus

Außenfassade

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

Juli 2003

Hemmingen, St. Laurentius

Langhaus

Schadenskartierung

 

Februar-März 2003

Weissach, Bahnhofstr. 1

alle Innenräume

Raumbuch und Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

Februar 2003

Stuttgart, Alte Weinsteige 1a

Fassade

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

November 2002

Frohburg, Schloß

Nordflügel, 1.OG

Untersuchung der Türen auf hist. Farbigkeit

 

Oktober-November 2002

Frohburg, Schloß

Nordflügel, 1. OG., Flur

Raumbuch und Sondierung

 

Mai-Juni 2002

Naumburg, Humboldt-Schule

Festsaal

Raumbuch und Sondierung, Schadenskartierung am Wandbild

 

Februar 2002

Frohburg, Schloß

Südflügel EG, südl. Eckraum

Sondierung auf historische Farbigkeit, Untersuchung der Lacke

 

April 2001/ Februar 2002

Esslingen, Amtsgericht

alle Räume

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

November 2001

Quedlinburg, Wipertikirche

Krypta

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

April-Juli 2001

Merseburg, Schloß

Nordflügel, Räume 205, 208- 212

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

Mai 2001

Frohburg, Schloß

Raum 10

Sondierung auf historische Farbigkeit

 

April 2001

Stuttgart, Pragfriedhof

Gruft Hallberger

Untersuchung und Erstellung eines Konservierungskonzeptes

 

März 2001

Büraberg, St. Brigida

Fassade und Innenraum

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

März 2001

Dehrn, Burg

Hauptgebäude, alle Räume

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

Februar 2001

Bronnbach, Orangerie

Wandbild

Untersuchung und Schadenskartierung der Wandmalerei

 

September 2000

Stollberg, Rathaus

Marktfassade

Untersuchung auf historische Putze und Farbigkeit

 

Juni/ August 2000

Frohburg, Schloß

Nordflügel, 15 Räume

Raumbücher und Sondierung

 

Dezember 1999-Januar 2000/ Juli 2000

Quedlinburg, Münzenberg

ehem. Kloster St. Marien, Krypta und Turm-UG

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze, Putzgestaltung und Farbigkeit

 

März 2000

Frohburg, Schloß

Nordflügel, Kellergewölbe

Untersuchung auf historische Bauzusammenhänge

 

Februar 2000

Luckau, Nikolaikirche

Putzband unter der Traufe

Schadensdokumentation

 

Januar 2000

Leipzig, Inselstr.18

Räume 0.11, 1.5, 1.6, 2.8, 2.9, 2.10

Sondierung auf historische Farbigkeit

 

November-Dezember 1999

Leipzig, Mahlmannstr. 16

Treppenhaus

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

Oktober-November 1999

Leipzig, Inselstr.18

Raum 1.3

Untersuchung auf historische Farbigkeit, Erstellung von Rekonstruktionsgrundlagen

 

November 1999

Frohburg, Schloß

Ostfassade

Untersuchung auf historische Putze, Putzgestaltung und Farbigkeit

 

August 1999

Luckau, Nikolaikirche

Putzband unter Traufgesims

Untersuchung der historischen Putze und Farbigkeit

 

Juli 1999

Wermsdorf, Schloß Hubertusburg

südl. Vorraum der Königsloge

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

März 1999

Leipzig, Mahlerstr. 6

Treppenhaus

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

September 1997

Baden- Baden, Casino

Roter Salon

Untersuchung und Schadensdokumentation

 

August/ Oktober 1994

Neuenbürg, Schloß

Innenräume Erdgeschoß

Untersuchung und Schadenskartierung der Wandfassungen

 

März 1993

Walddorf, Ev. Kirche

Chor

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

Oktober 1992

Darmstadt, Stadtkirche

Fürstengruft

Untersuchung der Stuckierungen auf historische Farbigkeit und Veränderungen

 

September 1992

Finkenbach, Ev. Kirche

Chor

Untersuchung und Schadenskartierung der Wandmalereien

 

Juli-September 1992

Alsenz, Haus Nenninger

alle Innenräume

Untersuchung auf Bauveränderungen, historische Putze und Farbigkeit

 

Juni 1992

Speyer, Kaiserdom und Museum der Pfalz

Wandmalereien von Johann B. Schraudolph in situ und transloziert

Untersuchung und Schadenskartierung

 

Oktober 1991

Feuerbach, Pfarrhaus

alle Innenräume

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

Juli 1991

Nagold, Amtsgericht

Fassade

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

April 1991

Stuttgart, Humboldtstr. 4

alle Innenräume

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

Februar 1991

Stuttgart, Wilhelmstr. 4

alle Innenräume

Untersuchung auf historische Farbigkeit

 

Dezember 1990

Engers, Schloß

Erdgeschoß

Untersuchung des Deckenstuckes auf historische Farbigkeit und Veränderungen

 

Juli-August 1990

Michelstadt - Steinbach

Einhartsbasilika

Untersuchung auf historische Putze und Farbigkeit


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W. Lehmbruck, "Büste der Großen Sinnenden

Die Büste ist aus Terrakotta. In dem Material gibt es nur diese eine. Das Gußdatum ist unbekannt aber auf Grund der Erstfassung Rosa wäre eine Herstellung in den 20iger Jahren (oder früher) denkbar.

Es wurde eine Reinigung der Zweitfassung durchgeführt. Eine Brust war als Schale abgespalten und wurde geklebt. Eine größere Fehlstelle wurde ergänzt (Abformung von anderer Ausführung). Alle Fassungsausbrüche wurden gekittet und mit Retuschen das Gesamterscheinungsbild beruhigt.

Die Arbeit wurde Dezember 2018- Januar 2019 ausgeführt.

W. Lehmbruck, "Große Sinnende"

Von dieser Plastik existiert nur ein frühes Exemplar als Guß in mineralischem Gefüge. Seit 1916 wurde dieses Stück als Steinguß geführt.

Meine Forschungsarbeiten führten zur Feststellung des Gußdatums vor August 1914, zur Materialerkennung Gips, Feststellung der Erstfassung Rosa sowie der weiteren Fassungsfolge und Schadensgeschichte. Der Wadenansatz konnte als eine Zufügung von 1916 belegt werden.

Der Stuckgips enthält Calzitkristalle aus seiner Lagerstätte und ist grau gefärbt. Er erscheint dadurch wie ein Zementmörtel- was ev. beabsichtigt war.
Durch wechselfeuchte Lagerbedingunge in der Zeit der Vefolgung hatte sich eine Gipskruste auf der Zweitfassung Ocker gebildet, die Ruß eingebettet hatte. Auf diese war Öl aufgetropft. Nach dem Krieg gab es einen massiven Reinigungsversuche. Das Erscheinungsbild bestimmten die Reste der Kruste und die Reinigungsspuren sowei alle möglichen Halbzustände zwischen Materialsichtigkeit, Fassungen und Verschmutzung.

Es wurde z.T. wässrig und mit Tensiden gereinigt. Starke Verschwärzungen konnten mit Laserimpulsen abgesprengt werden (Fa. Stenzel und Taubert). Kittungen erfolgten Materialidentisch mit α- und β-Halbhydrat und teilweise Zusatz von Marmorgries und Pigmenten.
Die Retuschen wurden in Strichen ausgeführt. Wichtiger als die "Lesbarkeit als Dokument" war hier die "Erlebbarkeit des Werkes". Deshalb ist eine starke Beruhigung der Fleckigkeiten auf einen Mittelton hin vereinbart worden.

Zur Restaurierung findet sich ein Bericht in der Publikation "Wilhelm Lehmbruk. Variation und Vollendung", einer Veröffentlichung der Reihe Patrimonia anläßlich der Ausstellung in Stuttgart Sptember 2018.

Die Arbeit erfolgte im Aufrag der Staatsgalerie Stuttgart von März bis Juli 2018 im Schauatelier der Wüstenrot-Stiftung.

Bild 1: Vorzustand
Bild 2: Endzustand
Bild 3: montierte Röntgenaufnahme
Bild 4: 3D- Kartierung mit Metigo Map 4.0

 

St. Radegund (Österreich), Pfarr- und Wallfahrtskirche

Nach der Seligsprechung von Franz Jägerstätter erhielt der Berliner Künstler Christoph Mayer den Auftrag, die gotische Pfarrkirche neu auszustatten. Den "Gedanken- und Entscheidungsraum" (Mayer) sollen u.a. Schriftzeilen im Boden, auf der Kirchenbank und an den Wänden prägen. Die Schrift sollte wie in die Wand gestickt erscheinen.

Der Untergrund ist eine gotische Putzoberfläche mit kleinsten Malereiresten, die übertüncht vorlag. Auf Grund es Bestandes konnten keine Löcher gebohrt und die Fäden eingeklebt werden, wie es sich der Künstler vorgestellt hatte. Ueli Fritz in Bern empfahl die Einbettung von Hanfgewebe in Kalktünchen. Mich erreichte die Anfrage 8 Wochen vor Ausführungsbeginn- wenig Zeit für Versuche.

Der feuchtespeichernde Hanf würde stets Flecken verursachen und es war besser, ihn durch ein sehr offenes Polyesthervlies ersetzt. Die sieben Schriftzeilen für Wände und Gewölbe waren mit blau gefärbten Leinenfäden im Vlies bestickt worden. Das Vlies wurde beidseits stark aufgerauht. Zur Anbringung und Glättung wurde Kalkspachtel mit dispergiertem WKH verwendet. Anschließend erfolgte die Kalkfarbenanbindung zur übrigen Wand und eine partielle Nachfärbung der Fäden.

Bild links: Bereich
Bild rechts: Detail im Streiflicht

Die Arbeit wurde März bis Mai 2016 in St. Radegund ausgeführt.

E. Bödecker "Apollo 8"

Der ehemalige Bergmann hatte sich intensiv der Herstellung von Betonplastiken gewidmet. Diese Plastik stammt von ca. 1969.

Das Innere bestand aus einem mit Draht benagelten Baumstumpen, der später herausfaulte. Aus den Seiten ragten Waschzubergriffe, die aber, wie sich zeigte, keine weitere statische Anbindung besaßen. Man hatte also Glück gehabt beim Tragen. Das Objekt war farbig gefaßt gewesen Blau und Rosa und trug die Aufschrift Apollo 8 in Rot.

Im Laufe der Zeit- mit dem stückweisen Abfallen des Innenholzes- waren dünne Stellen eingebrochen und es hatten sich lange Risse gebildet. Anläßlich einer Ausstellung sollten diese geklebt werden. Dafür wurden Versuche angelegt mit Kunstharz, Mikrozement und dem KSE-Kleber "System Busch". Letzteres wurde ausgewählt.
Es gab eine Vorgabe, die Injektion von Innen auszuführen. Durch die sehr raue und unebene Oberfläche mit Draht und Nagelresten war hier aber ein Abdichten unmöglich- das Injektat gelangte nicht in den Mikroriß. Von außen ging es dann einfach und schnell. Mit Cyklododekan war die Oberfläche innen und außen isoliert worden.

Die Arbeit erfolgte im Auftrag des Museum Folkwang in Esen im August 2015.

Bild links oben: Objektansicht Vorzustand
Bild links unten: Materialmuster, Klebeversuche und Bruchlastmessung
Bild rechts: Materialoberfläche mit Riß

Zürich, Flühgasse 14

Bild links oben: Vorzustand; dachförmige Abdrückung von Putzplatten über Balken
Bild rechts oben: Bereich nach Abnahme einiger gelöster Putzplatten
Bild links unten: Abstand der in situ verbliebenen Putzplatten bis zu 6cm.
Bild rechts unten: nach Rückübertragung der abgenommenen Putzplatten und Retusche der Kittungen
Die Breite der Einzelbilder beträgt je ca. 3,50m

Das Gebäude steht in dörflichem Ensemble auf der rechten Zürichsee-Seite und wurde mehrfach umgebaut. Putz und Ausmalung wurden um 1900 aufgebracht und damit das bis dahin sichtige Fachwerk überdeckt. Durch Baumaßnahmen in der Umgebung kam es zu starken Erschütterungen und Setzungen.
Da weiterhin mit Druck auf den Putz zu rechnen war, wurde die konzeptionell wesentliche Entscheidung gefällt, an der horizontalen Abknickung eine schmale Fuge für die künftige Bewegung belassen.
Auf den Balken wurden vor dem Versatz der Putzstücke Metallstreifen aufgeschraubt und in die stabilen Putzschalen dort später Neodym-Magnete eingebohrt und -geklebt. Eine seitliche Bewegung ist somit möglich.

Die Arbeit wurde 2013 in Arbeitsgemeinschaft mit Martina Müller, Zürich ausgeführt.

Zürich, Villa Patumbah, Vestibül

Die Villa am rechten Zürichseeufer ist eines der wichtigsten Gebäude des Historismus in Zürich mit einer auch zur Bauzeit ungewöhnlich reichhaltigen Ausmalung. Infolge Zwischennutzung waren mittlerweile ganze Raumfluchten überstrichen worden.

Im Zuge einer Gesamtrestaurierung sollten auch diese verlorenen Bereiche wieder an den Bestand angeschlossen werden. Über einen Zeitraum von 10 Monaten wurde die Erstfassung eines gesamten Raumes mittels Lösemittelgel und mechanischer Bearbeitung freigelegt. Das Problem bestand darin, Ölfarbe von Ölfarbe sauber zu trennen.
Die vier Bilder zeigen den schrittweisen Fortgang der Freilegung an einem Detail.

Die Arbeiten wurden 2011 in Freier Mitarbeit für die Arbeitsgemeinschaft Daniel Fabian/ Andreas Franz/ Christian Marty/ Peter Meier ausgeführt.

Informationen zur Villa Patumbah

Kleinglattbach, Ev. Kirche

Der um 1900 sehr verbreitete blaue Leimfarb-Anstrich von Kirchen kann heute kaum noch gefunden werden. Die Restaurierungen der Nachkriegszeit haben ihn überall entfernt. Im Zeitabstand stellt er sich nun als schützenswerte Besonderheit dar.

In einer seit den 60-iger Jahren geschlossenen kleinen Kirche lag dieser typische Anstrich noch umfänglich vor, durchsetzt mit Ritzungen der Konfirmanden.
Der Anstrich und die Tünchenpakete darunter wurden mit Tylose und Kieselsäuredispersion konserviert;  die Ritzungen dabei erhalten. Mit wenigen Retuschen wurde der Gesamteindruck beruhigt.

Die Arbeit wurde 2011 in Freier Mitarbeit für Thomas Wieck, Stuttgart ausgeführt.

Totenmaske

Die Maske (ca. 200 n.Chr.) besteht aus einem seriell hergestellten Grundkörper und individuell darüber gearbeiteten Details. Viele der Aufmodellierungen waren abgefallen. Das Gefüge der Maske war völlig zersprengt. Als Grabungsfund waren hygroskopische Salzeinlagerungen und Wechselklima als Ursache dafür denkbar.

Da die Zermürbung des Gefüges das Objekt nahezu unberührbar gemacht hatte wurde 2007 eine Restaurierung veranlaßt. Die Risiken einer Entsalzung erschienen nach Untersuchung jedoch größer, als der Nutzen. In Zusammenarbeit mit dem Labor Eberhard Wendler wurde die Maske mit Kieselsäureesther gefestigt. Materialersetzungen und Stützmörtel wurden mit Hydroxypropylcellulose gebunden und auch Klebungen damit durchgeführt. In Klimakontrollierter Umgebung gelagert, ist das Objekt bis heute stabil.

Die Arbeit erfolgte für das Museum Folkwang in Essen März bis November 2007.

Bild links: Vorzustand
Bild Mitte: abgängige Einzelteile
Bild rechts: Endzustand

W. Lehmbruck: Hagener Torso

Es handelt sich bei dem Objekt um den ersten belegbaren Ankauf eines Steingusses von Wilhelm Lehmbruck (Osthaus 1912). Lehmbruck starb 1919; die Gruppe der belegten Lebzeitgüsse blieb klein. Diesem Exemplar kommt deshalb eine referentielle Bedeutung zu. Eine mißglückte Restaurierung der 60iger Jahre hatte mit einem Ölfarbanstrich geendet, der später noch einmal erneuert wurde. Material-immanente Feinheiten des Gusses waren damit geglättet und ein unpassender Glanz hergestellt worden. Angesichts der Bedeutung des Exemplares wurde eine Freilegung beschlossen.

Die Arbeiten wurden im Zeitraum 2005 bis 2008 für das Museum Folkwang in Essen durchgeführt. Umfangreiche Untersuchungen am Objekt und an anderen Lebzeitgüssen gingen der Freilegung voraus. Nach der Freilegung kamen zahlreiche Überarbeitungen zum Vorschein, die bis in die 20iger Jahre reichten. Sie wurden teilweise entfernt und eine Erstfassung in Rosa darunter entdeckt. Gleichzeitig wurde deutlich, daß die Braunreste auf der Oberfläche Reste der durch Handfette und andere Einwirkungen veränderten Erstfassung sind.
Nach Kittungen entsprechend den Materialanalysen und Retuschen ist zumindest die plastische Qualität wieder erfahrbar. Die Arbeiten an diesem Objekt wurden publiziert in Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung, 25. Jg, 2011/ Bd.2, S. 223-256

Bild links: Vorzustand
Bild rechts: Endzustand

Wann

Ort

Objekt

Arbeitsgegenstand/ Schwerpunkt

Auftragnehmer

Freier Mitarbeiter

 

November 2018 - Januar 2019

Freiburg, Privatbesitz

W. Lehmbruck: "Mutter mit Kind"

Kalkmörtel, Gußdatum unbekannt - Reinigung - Kittung - Retusche

 

November 2018- Januar 2019

Freiburg, Privatbesitz

W. Lehmbruck: " Büste der Großen Sinnenden"

Terracotta, ev. nach 1919 - Reinigung - Klebung - Kittung - Ergänzung - Retusche

 

Dezember 2018

Essen, Privatbesitz

H. Mack: "Schwarze Vibration"

Gips, 1957, Relief auf Hozverbundplatte, Lackfarbe - Sicherung von Bruchstücken - Kittung - Retusche

 

März- Juli 2018

Stuttgart, Staatsgalerie

W. Lehmbruck: „Große Sinnende“

Stuckgips, 1914 - Reinigung, Freilegung - Kittung - Retusche - Schwerpunkt: Laserreinigung, 3D-Kartierung, Forschung zum Material

 

Januar- März

Freiburg, Privatbesitz

W. Lehmbruck: „Emporsteigender Jüngling“

Stuckgips, ca. 1965 - Freilegung, Entrostung, Retuschen - Schwerpunkt: Rostentfernung aus Gips

 

Dezember 2017

Trebbin, Privatbesitz

W. Lehmbruck: „Adele Falk“, „Büste des Emporsteigenden“, „Kopf der Großen Stehenden“

Kalk-Gips Guß, Gips, Zementguß, unklare Datierung - Abnahme eines Wachsüberzuges, Untersuchungen, kleine Kittungen, Retuschen - Schwerpunkt: Materialforschung

 

März- Mai 2016

St. Radegund (Österreich)

Pfarrkirche

Künstlerisches Projekt zur Gestaltung der Wallfahrtskirche - Aufbringen von gestickten PE-Vliesen auf den Wandputz des 15. Jh. mit hist. Fassungsresten mit Mörtel - Anpassen der Kalktünchen-Oberfläche um die Fäden wie in die Wand gestickt erscheinen zu lassen

 

August - Oktober 2015

Rheinau (Schweiz)

Spitzkirche ( St. Magdalen-Kirche)

Konservierung und Restaurierung von Putz und Fassung 17.Jh., Kasein-gebundene Überarbeitungen 20.Jh.

 

August 2015

Essen, Museum Folkwang

E. Bödecker: Apollo 8

armierte Betonskulptur, ca. 1969 - mineralische Klebung eines durchgehenden Feinrisses

 

Mai- Juni 2015

Neresheim

Pfarrhaus

Konservierung und Restaurierung von Putz, Stuck, Deckenmalerei 18. Jh,

 

November- Dezember 2014, Februar 2015

Hochhausen

Ev. Kirche

mehrlagiger Malereibestand, Kalk- und Ölfarbe auf Kalkputz, 14.- 20.Jh: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Entsalzung

 

August-Oktober 2013

Pfaffenhofen, Ev. Kirche

Langhaus

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, 16.-19.Jh.: Reinigung, Retuschen

 

April-Juni 2013

Zürich, Flühgasse 14

2 Räume

Ölfarbe auf Kalkputz, um 1900: Konservierung von Putz mit Schwerpunkt dachförmig abstehender Putzplatten, Abnahme und Neuversatz

 

November 2012- Februar 2013

Zürich, Villa Patumbah

Treppenhaus

Ölfarbei auf Kalk-Gipsputz, 1893: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Abnahme von Ölfarbeanstrichen von orig. Ölfarbe

 

Juli-Oktober 2012

Baden- Baden, Trinkhalle

Wandelhalle

Kalk-, Silikat- und Leimfarbanstriche auf Kalkputz, 19.- 20.Jh: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

August 2011- Juni 2012

Zürich, Villa Patumbah

Vestibül

Ölfarbei auf Kalk-Gipsputz, 1893: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Abnahme von Ölfarbeanstrichen von orig. Ölfarbe

 

Mai- Juli 2011

Kleinglattbach, Ev. Kirche

Chor

Leimfarbe über Kalktünchen auf Kalkputz, 15.-20. Jh.: Konservierung aller Anstriche mit Schwerpunkt Erhalt der Leimfarbfassung des 19. Jh. und Ritzungen

 

April 2011

Salem, ehem. Kloster

Kaisersaal, Wandstuck

Farbige Fassung auf Kalk-Gips-Stuck, 1719, Retuschen

 

Oktober-November 2010

Rastatt, Schloßkirche

Deckenbild

Freskale Malerei auf Kalkputz, 18. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Putz auf Lattung

 

Mai 2010

Obermarchtal, Friedhofskirche

Chorgewölbe

Kalktünchen auf Kalkputz, 15.-20. Jh.: Konservierung von Putz

 

November-Dezember 2009

Ludwigsburg, Schloß

Ordenssaal, Deckenbild

Freskale Malerei auf Kalkputz, 18. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Putz auf Lattung

 

Dezember 2004- Mai 2005, Mai-Juli 2008

Essen, Museum Folkwang

W. Lehmbruck: Hagener Torso, P 27

Steinguß mit Fassungsresten: Freilegung, Kittung und Retusche sowie Forschung zu Material und Oberflächen der Steingüsse Lehmbrucks um 1912

 

März, Juni, November 2007

Essen, Museum Folkwang

Totenmaske, KPL 161

Gipsstuck mit Glasflußapplikation, ca. 200: Konservierung und Restaurierung mit Schwerpunkt Gipsfestigung mit KSE

 

Mai- Oktober 2005

Erbach, Kath. Kirche

Langhaus, Deckenbild

Freskale Malerei auf Kalkputz, 18. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Putz auf Lattung

 

August - November 2004/ September 2005

Ellwangen, St. Maria

Langhaus, Gewölbekappen

Kalkfarbe auf Kalkputz, 18. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Verfüllung statischer Risse

 

Juli- August 2004

Hemmingen, St. Laurentius

Langhaus

Kalktünchen auf Kalkputz, 15.-20. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

Dezember 2003- April 2004

Marbach, Alexanderkirche

Langhaus, Gewölbe

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, 15.-17. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

September 2003

Hemmingen, St. Laurentius

Chor, Südwand

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, 15. Jh.: Musterfeld für Konservierung- Restaurierung

 

Mai- Juli 2003

Stuttgart, St. Clement

Langhaus

Leimfarbmuster nach Fassung um 1925

 

März 2003

Stuttgart, Kath. Kirche Bruder Klaus

Wände und Pfeiler

Sichtbetonoberflächen, um 1960: Kittung, Reinigung, Retusche

 

Januar 2003

Ludwigsburg, Schloß

Raum 227

Öl- und Temperafarbe auf Kalkputz, um 1800: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

August- Oktober 2002/ März 2003

Quedlinburg, Wipertikirche

Krypta, Apsiskalotte und Tonne

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, 13.Jh: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt vorh. PVA- Restaurierungsmaterial

 

Juli, Dezember 2002/ April-Mai 2003

Nusplingen, St. Peter und Paul

Langhaus, Nordwand

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, 16. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei mit Schwerpunkt Verfärbung durch Bakterien

 

August- Oktober 2001

Merseburg, Schloß

Nordflügel, Räume 205, 208- 212

Kalktünchen und Fassungreste auf div. Kalkputzen, 16.-19.Jh.: Konservierung der Putze

 

Oktober 2000

Frohburg, Schloß

Räume 12-15

Fassungsreste auf Kalkputz, 17.-20. Jh.: Konservierung zu erhaltender Malschichtpakete vor Neufassung

 

März- August 2000

Quedlinburg- Münzenberg, ehem. Klosterkirche St. Marien

Ostkrypta

Mehrphasen-Gipsputz, ca. 995: Konservierung und Restaurierung von Putz

 

August- September 1999

Maulbronn, Alte Küferei

Flur, Ostwand

Kunstharz-gebundene Malerei auf Gipsputz, um 1950: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

Dezember 1998- Januar 1999

Aulendorf, Schlosskirche

Josefkapelle, Gewölbe

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, um 1900: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

Februar- Mai, August- September, November 1998

Neresheim, Kloster

Kreuzgang, Deckenbilder

Temperafarbe auf Kalk-Gips-Stuck, 18. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

September 1997

Neresheim, Kloster

Alte Apotheke

Kalktünchen auf Kalk-Gips-Stuck, 18. Jh.: Konservierung von Putz

 

April 1997

Hedelfingen, Alte Kirche

Langhaus, Westwand

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, 15. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz

 

Juni 1996

Radolfzell, Markt 1

Sir Walter Scott- Zimmer

Temperafarbe auf Kalkputz, um 1820: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

Juli- Oktober 1995

Hedelfingen, Alte Kirche

Langhaus, Nordwand

Kalk- und Temperafarbe auf Kalkputz, 15. Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

Juni- November 1994

Neresheim, Kloster

Festsaal, Wandfelder

Kalk-/ Temperafarbe auf Kalk-Gips-Stuck, 1719: Freilegung

 

Februar 1992/ Juli- September 1993

Odenbach, ehem. Synagoge

Inneraum

Kalk- und Temperafarbe auf Lehmputz, 1752: Festigung und Sicherung von Putz mit Schwerpunkt Putzsicherung von Lehm mit KSE-gebundenen Massen

 

März 1993

Malmsheim, Ev. Kirche

Westwand

Malereireste auf Kalkputz, 15.Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

September 1992

Worms, Dom

Südportal

Fassungsreste auf Skulpturen aus Kalksandstein, um 1300: Fassungssicherung

 

September- November 1991

Loffenau, Ev. Kirche

Chor

Kalk- / Temperafarbe auf Kalkputz, 15.Jh.: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

Juli 1991

Holzgerlingen, Schloß Kalteneck

1. OG

Kalktünchen auf Lehmputz, um 1600: Konservierung von Putz und Tünchenpaketen

 

Juli 1991

Lengenloch, Ev. Kirche

Chor

Kalktünchen auf Kalkputz, 15. Jh.: Konservierung des Putzes

 

Januar- Februar 1991

Stuttgart, Schloß Solitude

Vorraum, Südflügel

Kalk-/ Temperafarbe auf Kalkputz, 1769: Konservierung und Restaurierung von Putz und Malerei

 

Januar- Febrau 1991

Hirsau, Pfarrhaus

1. OG

Kalktünchen auf Kalkputz, 15. -19. Jh.: Konservierung von Putz und Tünchen

 

November 1990

Lorch, Torhalle

Halle im 1. OG

Freskale Malerei auf Kalkputz, um 850: Kittung mit Schwerpunkt Verwendung KSE-gebundener Massen

 

November 1990

Oberndorf, St. Michael

Langhaus

Kalk-/ Temperafarbe auf Kalkputz, 15. Jh.: Reinigung

 

Oktober 1990

Odenbach, Synagoge

Innenraum

Kalk- Temperafarbe auf Lehmputz, 1752: Freilegung

 

Oktober 1990

Lorch, Torhalle

Halle im 1. OG

Freskale Malerei auf Kalkputz, um 850: Entsalzung

 

Oktober 1989- Februar 1990

Karlsruhe, Kunsthalle

Räume 108 und 115

Stuccolustro-Imitat-Wandfassung, um 1840: Konservierung und Restaurierung von Putz und Wandfassung mit Schwerpunkt Rekonstruktion größerer Fehlbereiche


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Epitaph Körner

Außer dem Kupferschmied der bombierten Schrifttafeln (M. Ioh. George. Iorck)kann das Werk keinem Urheber zugeordent werden. Es entstand vermutlich 1728 und wurde von anderen Handwerkern vor Ort zusammengebaut. Es besteht aus einem Mittelteil und diesem angefügten Ober und UNterteil. Es hing ursprünglich über der Tür der Kreuzkirche Zittau, vor einem Fenster.

Im Rahmen des Projektes zur "Rettung des Zittauer Epitaphienschatzes" kam dieses Objekt wegen seinem außerordentlich schlechten Zustand erst zuletzt zur Vergabe. Es sollte lediglich konservatorisch bearbeitet und die zahlreichen Einzelteile und Bruchstücke vereint werden.
Durch jahrelange schlechte Lagerung hatte sich v.a. neben völligem Substanzverlust durch Anobien die Fassung der Polimentvergoldungen stark schollig abgelöst. Durch Begasung waren die Schädlinge bekämpft worden. Nun waren die Fraßschäden soweit zu bearbeiten, daß wieder ein konstruktiver Zusammenhalt der Figurenteile in sich, Stützung der Attribute sowie eine Befestigung am Grundkörper möglich war. Ich danke Thomas Wächter für seine umfangreichen Schlosserarbeiten der Halterungen und Aufhängung.
Zur Sicherung der Grundierungsschollen der Vergoldungen wurde Medium for Consolidation verwendet, nachdem Störleim wiederholt zu unkontrollierbaren Quellungen und Verlusten geführt hatte. Zur Integrierung der Fehlbereiche wurden monochrome Anstriche mit Klucel in Alkohol angelegt und diese mit Strichretuschen partiell weiter angenähert.
Das Epitah hängt nun in der Kreuzkirche Zittau.

Die Arbeiten wurden September bis Dezember 2017 duchgeführt.

Bild mitte: Endzustand nach Hängung
Bilder links und rechts: Vorzustände

Ostritz, Klosterstift St. Marienthal, Anna-Altar

Im Jahr 1897 wurde das Kloster überflutet. Die Klosterkirche wurde danach in allen Bestandteilen neu ausgestaltet. Der Anna- Altar wurde als Teil dieser Planung ca. 1906 in einer Münchener Werkstatt gebaut. Durch das Hochwasser und seine Folgen 2010 beschädigt (Wasserstand in der Kirche 2,30m), wurden Raumschale, Ausstattung und Altäre umfassend restauriert. Denkmalpflegerische Zielstellung für die Oberflächen war, den patinierten Zustand zu erhalten. Verlorene Teile des Schnitzwerkes wurden ergänzt. Vergoldung, die unter Wasser geraten waren und sich aufgelöst hatten, wurden ersetzt und ihr Erscheinungsbild dem übrigen Zustand angepaßt.

Das Bild zeigt den Endzustand nach Wiederaufbau.

 

 

Zittau, Städtische Museen, unbek. Künstler: Hermann-Epitaph

Bild links: Vorzustand (ohne Schrifttafel und Engel)
Bild rechts: Endzustand nach Montage aller abgängigen Einzelteile

Das Epitaph wurde um 1742 hergestellt und hängt heute wieder an seinem alten Ort, der Kreuzkirche in Zittau. Im langen Zeitraum seiner Auslagerung sind wesentliche Bestandteile verloren gegangen.

Im Rahmen des Projektes "Rettung des Zittauer Epitaphienschatzes" wurde der überkommene Bestand 2013 konserviert und restauriert. Hauptschwerpunkte waren die Stabiliserung der Konstruktion und die Sicherung z.T. umfassend abgelöster Fassungsbereiche.

Innsbruck, Rotunde mit Riesenrundgemälde, Zeno Diemer: Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809

Das Innsbrucker Riesenrundgemälde wurde 1896 erstmals gezeigt. Nach wechselvoller Präsentation fand es 1924 seinen festen Standort in einer dafür gebauten Rotunde am Inn. Infolge zunehmenden Verfalls der Bauhülle und damit auch starker klimatischer Belastungen wurde, nicht unumstritten, eine Translozierung in einen dafür geschaffenen Neubau neben dem Kaiserjägermuseum am Bergisel vorbereitet.

Das Gemälde hat einen Umfang von ca. 90 m und eine Höhe von 12m. Neben der Schließung einiger Löcher und Sicherung einiger Metallfolien-Applikationen waren v.a. die obere und untere Spannkante für das Aufrollen auf zwei vertikale Röhren und die Neuhängung vorzubereiten und mit Doublierung eines Glasfasergewebes zu verstärken.

Die Arbeiten wurden 2010 für die Arbeitsgemeinschaft Andreas Franz/ Christian Marty ausgeführt.

Informationen zum Riesenrundgemälde

Informationen zur Restaurierung

Essen, Museum Folkwang, Wayang Kulit

Bild links: Vorzustand
Bild Mitte: Detail Vorzustand
Bild rechts: Endzustand

Im Jahr 2009 wurden 33 Figuren der Wayang Kulit- Sammlung (19. Jh.) restauriert. (Sammlungstechnisch interessant ist, daß sich auch die Bronzelampe im Bestand befindet, welche das Licht für das Schattenspiel ausstrahlt.)

Es handelt sich um eine Temperafarbe auf Leder mit anschließendem Lacküberzug. Die stark aufschollende Malschicht wurde mit Gelatine gesichert.

Essen, Museum Folkwang, unbek. Künstler: Der Dichter Hitamaro

Bild links: Vorzustand
Bild rechts: Endzustand

Diese japanische Figur des 19. Jh (Kopf abnehmbar, Augen aus Lack) zeigte eine gut erhaltene Originalfasssung, die unter einem braunen Überzug verborgen war. Dieser Überzug wurde ähnlich auch an anderen Objekten der Sammlung bemerkt, so daß die Frage bestand, ob nicht für den Kunsthandel jener Zeit eine Alterung imitierende Verrußung vorgetäuscht wurde.

Auf Grund der Qualität der Erstfassung wurde 2009 eine Freilegung mit Lösemitteln ausgeführt.

Privatbesitz, Peiffer Watenphul: Industrielandschaft- Detail rechts oben

Bild links: Vorzustand
Bild rechts: Endzustand

Das undatierte Ölgemälde teilt das spezielle Problem vieler Bilder Peiffer- Watenphuls, die häufig über älteren- auch signierten- Gemälden ausgeführt wurden: es kommt zu, je nach Bereich und Maltechnik verschiedenen, Haftungsproblemen. Knicke, Löcher, Durchstoßungen sowie aufklebende Farbbatzen zeigen, daß der Maler selbst dem substanziellen Erscheinungsbild eher nachlässig gegenüber stand. Diese Geste ist Teil seiner Maltechnik.

Drei Jahre vor Einlieferung 2008 war die Malschicht mit Hausenblase gesichert worden und hatte sich nun erneut abgelöst. Die Sicherung wurde jetzt mit Plexigum ausgeführt. Gute klimatische Bedingungen und geschützte Hängung sind konservatorisch wesentlich für den Erhalt.

Privatbesitz, M. Weischer: Landschaft- Detail

Bild links: Vorzustand
Bild rechts: Endzustand

Das mehrschichtige Gemälde stammt von 2001. Im Bestandkatalog Weischer ist es als Ölgemälde geführt, bei restauratorischer Bearbeitung erschien die Farbe eher Acryl-gebunden. Möglicherweise liegen beide Farbsysteme übereinander. Die Übermalungsebene bildet den Trennungshorizont. Die Schäden wurden durch rückseitige mech. Belastung ausgelöst; ev. auch durch Beleuchtngsspots.

Bei Restaurierung 2008 wurde nach erfolglosen Versuchen mit wässrig gelösten oder dispergierten Klebstoffen eine Klebung der abgelösten Schollen mit Plexigum in Benzin ausgeführt.

Essen, Museum Folkwang, Paul Thek: A Station of the Cross

Bild links: Vorzustand
Bild rechts: Endzustand

Im Haus einer Essener Privatsammlerin baute Paul Thek 1970 diese intermediale Rauminstallation auf, die wegen der Vergänglichkeit seiner Werke eine Rarität darstellt. Das aus Maschendraht, Zeitung, Holz, Bällen und Folie gefertigte Waldidyll besitzt zusätzlich eine Klang- und Wasserinstallation. Mittlerweile ist es Teil der Dauerausstellung im Museum Folkwang.

Für die erste Installation 2004 mußte eine umfangreiche Reinigung und Sicherung der brüchigen Zeitungspapiere und aller anderen Details durchgeführt werden.

Wann

Ort

Objekt

Arbeitsgegenstand/ Schwerpunkt

Auftragnehmer

Freier Mitarbeiter

 

März 2019

Leipzig

Privatbesitz, A. Kalaitzis: "Make/ Believe

Ölfarbe auf Sperrholz, Kunstharzfirnis, 2008 - Abnahme von Farbresten eines Stoßschadens - Retusche von Firnisausbrüchen

 

September 2018

Leipzig

Privatbesitz, H. Aichinger: "Les certidudes du realisme"

Ölfarbe auf Leinwand, 2012 - Einzelfadenrißüberbrückung an einem Schnitt im Bildträger - Kittung - Retusche

 

September- Dezember 2017

Stadtmuseum Zittau

Körnerepitaph

Öl- und Polimentvergoldung, Marmorierung, gelüsterte Versilberungen, auf Holz, Kupferblechtafeln und Säulen, 1728 - holztechnische Stabilisierung - Malschichtsicherung, Reinigung, Neutralretusche in jeweiliger Umgebungsfarbe - Befestigungstechnik

 

Juli- September 2017

Schloß Hürbel

Blauer Salon

Papiertapeten ca. 1780 - Kleben von Ablösungen, Kleisterabnahme, Neukaschieren, Papierergänzungen

 

Juli 2017

Schloß Ludwigsburg

vier Kaminvorsteller

Papiertapeten auf Gewebe, auf Rahmen ca. 1840 - Kleben von Ablösungen, Retuschen - Holzrestaurierung am Rahmen

 

Juli- Dezember 2016

Schloß Hürbel

Grüner Salon

Papiertapeten ca. 1780 - Kleben von Ablösungen, Kleisterabnahme, Neukaschieren, Papierergänzungen, Montage, Retusche - Holzrestaurierung der Rahmen

 

Februar 2017

Berlin, Privatsammlung R. Thierbach, Landschaft, ca. 1900

Reinigung, Kittung Retusche

 

Juli- August 2015

Essen, Privatsammlung

Paul Heimen, vier Gemälde

Ölfarbe auf Leinwand, Reinigung, 1 Firnisabnahme, Rißverklebung, Kittung, Retusche

 

Dezember 2014

Leipzig, Privatsammlung

zwei Gemälde

Ölfarbe auf Leinwand, Reinigung, Rißverklebung, Kittung, Retusche

 

August-Oktober 2014

Ostritz, Klosterstift St. Marienthal

Anna- Altar

Konservierung und Restaurierung

 

Juli 2014

Stuttgart, Staatliche Schösser- und Gärtenverwaltung

Gegenbauer: Belagerung von Stuttgart

Kohlezeichnung auf Papier auf Leinwand

 

November 2013- Februar 2014

Zittau, Städtisches Museum

Hermann-Epitaph

Ölfarbe und Vergoldung auf Holz, 1749: holztechnische Stabilisierung, Malschichtsicherung, Reinigung, Retusche

 

Februar 2013

Zürich, Villa Patumbah

Tapetenzimmer 1.OG

Prägung, Bronzierung, Lack auf Papier, Ende 19. Jh: Reinigung, Freilegung von Lackfarbe, Klebung, Kittung, Retusche

 

Januar 2011

Salem, ehem. Kloster

2 Abtsgemälde

Ölfarbe auf Leinwand, um 1750: Doublierung und Kittung

 

Juni- Oktober 2010

Innsbruck, Rotunde mit Riesenrundgemälde

Zeno Diemer, „Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809’“

Ölfarbe auf Leinwand (ca. 94 m x 10,5m) Metallfolien-Applikationen, 1896: Konservatorische Vorbereitung für Translozierung des Gemäldes aus der Rotunde in einen Museumsneubau (Entrestaurierung der oberen Spannkante, Konservierungsarbeiten am Bildträger, Doublierung einer neuen Spannkante)

 

Mai- August 2009

Essen, Museum Folkwang

Wayang Kulit, 33 Schattenspielfiguren

Temperafarbe auf Leder, 19. Jh.: Malschichtsicherung

 

März 2009

Essen, Museum Folkwang

Kwannon, P301 Gefaßte Schnitzplastik, um 900?

Holzfestigung, Kittung, Retusche

 

Februar 2009

Essen, Museum Folkwang

Der Dichter Hitamaro, P 118

Gefaßte Schnitzplastik, 19.Jh.?: Freilegung und Retusche

 

Oktober 2008

Essen, Privatsammlung

M.Weischer, Landschaft

Acrylfarbe auf Baumwolle, 2001: Konservierung und Restaurierung mit - Schwerpunkt Sicherung getrennter Acrylfarbschichten

 

September- Oktober 2008

Essen, Museum Folkwang

2 asiatische Schnitzfiguren P300, P302

Gefaßte Schnitzplastik, ohne Datierung: Untersuchung, Reinigung, Retuschen

 

September 2008

Essen, Slg. Hagemann

E. Heckel, "Am Kanal"

Ölfarbe auf Leinwand, 1913: Rißklebung, Auspressen von Verbeulungen, Kittungen, Malschichtsicherung, Retuschen

 

Juli 2007

Essen, Museum Folkwang

Christusfigur, P 233

Gefaßte Schnitzplastik, 18. Jh.: Malschichtsicherung, Kittung

 

November- Dezember 2005

Essen, Privatsammlung

Peiffer- Watenphuhl, 5 Gemälde

Ölfarbe auf Leinwand, 1935-36: div. Problemstellungen

 

November 2005

Essen, Museum Folkwang

Sitzender Mönch PL 103

Vergoldete Schnitzplastik, ohne Datierung: Konservierung und Restaurierung der Fassung

 

Februar 2005

Besigheim, Ev. Kirche

St. Cyriakus- Altar

Ungefaßter Schnitzaltar, um 1525: Holzfestigung, bildschnitzerische Ergänzungen

 

August-September/ November 2004

Essen, Ruhrlandmuseum

4 Altarflügeln eines spätgot. Marienaltars

Temperafarbe auf Holz, 15. Jh.: Konservierung und Restaurierung mit - Schwerpunkt Befestigungstechnik für museale Präsentation

 

Juli 2004

Ludwigsburg, Schloß

Unbekannter Künstler, „Schlacht von Chiari“

Ölmalerei auf Leinwand 18. Jh.: Rißklebung

 

Juni 2004

Essen, Museum Folkwang

Otto Müller, „Liegender Akt“, „Zigeuner“

Leimfarbe auf Rupfen, ca. 1920: Malschichtsicherung, Auspressen von Verbeulungen, Einfassung der Rupfenkanten

 

Mai- Juni 2004

Essen, Museum Folkwang

Paul Thek, "A station of the cross"

Intermediale Rauminstallation, 1972: Reinigung, part. Glättung und Klebung der Zeitungspapiere

 

August- November 2003

Dischingen, St. Johannes

Seitenaltäre

Geschnitzte und gefaßte Altaraufbauten mit Leinwandbild, 1771: Holzfestigung, bildschnitzerische Ergänzungen, Vergoldung

 

Juni 2003

Nusplingen, St. Peter und Paul

bemalte Kasettendecke

Holzfüllungen in Profilrahmen, um 1800: Festigung und Sicherung der Fassung

 

März- April 2003

Ludwigsburg, Schloß

Raum 104, 105

Papiertapeten auf Leinwand, um 1800: Verklebung gelöster Papiere

 

Dezember 2002- Januar 2003

Ludwigsburg, Schloß

Riesenbau, 3 Räume

Papiertapeten auf Leinwand, um 1800: Verklebung gelöster Papiere

 

März- April 2002

Merseburg, Schloß

Raum 205, Balkendecke

gefaßte Balken und Holzfüllung, 16. Jh.: Konservierung und Restaurierung einer Musterfläche

 

September 2001

Paretz, Schloß

3 Räume

Papiertapeten ca. 1840: Montage

 

November 2000- Januar 2001

München, Ofd- Kunstsammlung, später Berlin, DHM

40 Leinwandbilder

div. Technik, 1920-45: Konservierung, versch. Anforderungen

 

März 1999

München, Ofd- Kunstsammlung, später Berlin, DHM

30 Leinwandbilder

div. Technik, 1933-45: Konservierung und Vorbereitung für die Ausstellung „Aufstieg und Fall der Moderne“- Weimar

 

Oktober 1998

Baden- Baden, Casino

Grüner Salon, Deckenbilder

Ölfarebe auf Leinwand auf Putz, 1855: Untersuchung und Anlage von Musterfeldern zur Reinigung mit Schwerpunk: Abnahme von Nikotinbelag

 

Juni 1997

Schwäbisch Gmünd, Heiligkreuz-Münster

Sippenaltar

Altarschrein mit gefaßter Schnitzplastik, um 1520: Konservierung und Restaurierung mit Schwerpunkt: bildschnitzerische Ergänzungen

 

Juni 1995

Rotterdam, Stadtmuseum

Dreiteiliges Panoramabild

Temperamalerei auf Leinwand, um 1930: Konservierung des Bildträgers

 

März- April 1993

Ötlingen, Gasthaus

Panoramatapete, Pariser Manufaktur Dufour & Leroy

Hochdruck in 83 Farben auf Papier, 1819: Retuschekonzept

 

Juli 1991

Kaisheim, Kath. Kirche

Langhaus,12 Apostelbilder

Ölfarbe auf Leinwand, um 1700: Konservierung und Restaurierung mit Schwerpunkt Abnahme von Kleisterdoublierung und Neudoublierung

 

August- Oktober 1990

Ludwigsburg, Schloßtheater

Kulissenrahmen, 18.Jh.

Holztechnische Instandsetzung


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Werkstatt, Industriestr. 85- 95, 04229 Leipzig

Konservierungsarbeit vor Ort

berufliche Entwicklung

1980- 82Ausbildung zum Tischler, Leipzig
1984- 87Arbeit als Tischler im Museum des Kunsthandwerks, Leipzig, erste konservatorische Aufgaben
1987- 90Volontär in der Restaurierungswerkstatt Koch+Wieck, Stuttgart in den Bereichen Gemälde/ Skulptur, später zusätzlich für Wandmalerei
ab 1990Selbständig als freiberuflicher Restaurator
1989-2001Mitglied im Deutschen Restauratorenverband (DRV)
ab 2001Mitglied im Verband der Restauratoren e.V. (VDR)
ab 1989Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Fachverbandes, der Landesdenkmalämter und freier Institute
2018Eintragung in die Restauratorenliste des Bundeslandes Sachsen Anhalt

Publikationen

  • W. Lehmbrucks "Hagener Torso" aus dem Museum Folkwang in Essen - Beobachtungen zu Material und Fassung
    in: Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung, 25. Jg, 2011, Heft 2, S. 223- 256

  • W. Lehmbrucks "Große Sinnende" in der Staatsgalerie Stuttgart - Bericht zur Untersuchung und Restaurierung
    in: Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung, Staatsgalerie Stuttgart, Katalog zur Ausstellung September 2018, S. 72-85

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Spinnereistraße 7
04179 Leipzig

Vertreten durch:
Peter Bux

Kontakt:
E-Mail: pbux@gmx.net

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